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Bhuddistischer Mönch
Morgen am 05. beginnt für mich eine sehr interessante Reise in ein Kloster in dem ich für eine Woche als Mönch leben werde.
Nach einer Woche bin ich wieder aus dem Kloster ausgetreten und habe dabei so meine Erfahrungen gemacht.
In Thailand gibt es einen Gott auch bei den Bhuddisten und auch für die Bhuddistischen Mönche!
Neben allen anderen Erfahrungen ist eine wohl die Wichtigste: Der thailändische Gott - und dieser ist die jungfräuliche Unantastbarkeit und Erhabenheit - heißt:
Bath - Das ist die Thailändische Währung
Also von dem Müll was man so im Internet a la Wikipedia über Bhuddismus und vor allem Bhuddismus in Thailand liest bekommt man wohl keine Tangente zu dem was hier Realität ist. Viele Klöster sind wohl eher das, was man als Hurenhäuser bezeichnen sollte. Mönche fröhnen der Gier, dem Glückspiel und dienen nur einem Gott und zwar Gott Bath ;-O)
Auch um Mönch zu werden braucht man mindestens drei durchschnittliche Monatsgehälter - oder für Machen sind es vielleicht auch fünf oder sechs - die so ein Eintritt ins Kloster kostet. (Ich habe allerdings gehört es soll auch Kloster geben bei denen es gratis geht. Gesehen habe ich zwar keines aber gehört habe ich, dass es das in Thailand geben soll) Zwar kann mir kein Thailänder und auch kein Mong (so heißen hier die Mönche) sagen wo geschrieben steht, dass man um Bhuddist zu sein eine Menge Kohle braucht und wie das zum Verständnis der Askese von Bhudda selbst steht, aber das ist wohl nebensächlich, denn Bhudda hat ja im Verhältnis zu Gott ja wenig zu sagen - ha ha!
Trotz alledem denke ich das der Bhuddismus in seinem Grundgedanken ums Unendliche besser ist als das Alte Testament und somit den Moslems, Juden und was es sonst noch gibt - Ah, ja die Christen berufen sich ja auch aufs Alte Testament.
Abgesehen davon, dass ich meinen Weg als Mönch größtenteils negativ empfand gab es auch positive Aspekte:
Einer ist, dass man von der Bevölkerung großteils sehr ehrwürdig behandelt wird.
Ich hatte mir auch ein Kloster ausgesucht, das Mitten im Dschungel steht. Dadurch konnte ich (was wahrscheinlich 97 Prozent nicht können) eine Lehre Bhuddas befolgen und zwar saß ich einfach in der Natur und beobachtete was in der Natur so vor sich geht. Und ich glaube jetzt auch wirklich ganz natürlich, dass das Leben sich vom Tod nährt oder ernährt. Das ist zwar jetzt im Widerspruch was so eine Bhuddaregel besagt aber eine andere besagt ja auch (und die finde ich echt echt), dass man Erkenntnis nicht nicht Aufgrund von Regeln erlernen kann, sondern durch Beobachtung nur selbst erkennen kann.
Dazu fällt mir gerade auch ein: Ich bin mit Thailändern unterwegs und da ist ein Unfall mit einem toten Mädchen dessen Körper zerschlagen auf der Straße liegt. Die Thailänder kucken ca. 3 Sekunden reden darüber ca. 10 Sekunden und dann ist gut. Darüber wurde kein Wort mehr verloren. In der eurpäischen Kultur wie ich sie kenne würde darüber mindestens die nächsten drei Wochen berichtet werden und es würde jedem Bekannten erzählt werden, dass man einen Unfall mit einem Toten gesehen hat. Dieser Unterschied fiel mich auch schon beim Zunami auf als hier nach drei Tagen keiner mehr von den Toten geredet hat oder dass jemand sein Hab und Gut verloren hat. Hier sollte auch vielleicht noch erwähnt weren, dass nicht ein Euro von den Spenden bei den tatsächlich Betroffenen angekommen ist sondern sich die Beamten und deren Familien damit neue Autos und Häuser gekauft haben.
Aber hier ist eine kleine Fotogalerie meines Weges zum Mönch.






