Ich bin jetzt einmal wo anders!

Videos | Foto-Alben | facebook   youtube

Dein Schicksal annehmen

In dem Artikel geht es darum, zu lernen, wie du dein Schicksal annehmen kannst. Der vorherige Artikel war ja über den Lebenssinn. Und der Sinn des Lebens ist es letztendlich sein Schicksal zu leben. Das heißt, sein Schicksal anzunehmen. 

Es gibt unzählige Menschen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind. Wenn du andere Menschen fragst, was sie in ihrem Leben ändern würden, wenn sie könnten, dann kriegst du von den meisten eine ellenlange Liste.

Mit dem Leben nicht zufrieden zu sein, heißt auch mit seinem Schicksal nicht zufrieden zu sein. Mit sich und seinem Schicksal zu hadern.

Am Ende wirst du nicht nur wissen, wie du dein Schicksal und dein Leben annimmst sondern auch Schritt für Schritt dein Leben und damit dein Schicksal lieben lernst.

Liebe dein Leben

Wenn Menschen unmittelbar ihres Lebens bedroht sind, dann entwickeln sie unglaubliche Fähigkeiten ihr Leben zu retten. Sie vollbringen Unmögliches nur um ihr Leben zu retten.
Und jetzt denke einmal nach: Der selbe Mensch, der in einer lebensbedrohlichen Situation unmenschliche Kräfte entwickeln würde um sein Leben zu retten, wacht morgens auf mit dem Gedanken: Nicht schon wieder aufstehen. Ich mag nicht aufstehen.

Der sagt im Grunde: Nicht schon wieder dieses Leben. Ich mag nicht dieses Leben leben.

Akzeptieren was ist

Unzufriedenheit ist zum Einen wichtig für Verbesserungen. Wenn du mit etwas unzufrieden bist, dass du ändern kannst, dann motiviert dich das, es auch zu tun. Ein ganz simples Beispiel: Du bist zum Beispiel unzufrieden damit, dass du hungrig bist. Also wirst du wahrscheinlich etwas essen, um die Zufriedenheitsbalance wieder herzustellen. Zu sagen ich akzeptiere meinen Hunger als Teil meines Schicksals und nichts dagegen zu unternehmen seinen Hunger zu stillen, das hat nichts damit zu tun sein Schicksal anzunehmen. Auf die heiße Herdplatte zu greifen und dann zu sagen ich akzeptiere den Schmerz als Teil meines Schicksals, anstatt die Hand zurückzuziehen, hat nichts mit Schicksal akzeptieren zu tun. Das sind dynamische Prozesse, bei denen uns Schmerz oder Leid dazu veranlassen etwas in unserem Leben zu verändern. Und zwar berechtigt.

Schwieriger wird es dann schon, wenn du mit deinen Brüsten, deinem Penis, deinen Beinen, deinem Gesicht oder ähnlichem unzufrieden bist.

Zwar ist die moderne Chirurgie bereits sehr gut darin einen menschlichen Körper künstlich zu „performen“, jedoch merken viele Menschen nach ihren Eingriffen, dass sich aber kein „Sättigungsgefühl“ einstellt.

Wir alle wurden wahrscheinlich in der Vergangenheit mit Etiketten zugepflastert, wer oder was man angeblich sei. Und dass dies und das nicht adäquat, angemessen oder gut sei.

Es wurde uns suggeriert wie und wer man sein sollte. Welche Rolle für uns angemessen und adäquat wäre. Wie wir sein sollten.

Und das geht wahrscheinlich über das ganze Spektrum der möglichen Zustände: Zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn, zu vorlaut, zu introvertiert, zu extrovertiert, zu leise, zu laut, zu sympathisch, zu asozial, zu sozial, falsche Haarfarbe, falsches Geschlecht, falsche Familie, falsche Hautfarbe oder Hauttyp, falsche Augenfarbe, zu schmale Lippen, zu wulstige Lippen, zu große Brüste, zu kleine Brüste, zu dünner Penis, zu kurzer Penis, zu langer Penis, falsche Staatsbürgerschaft, zu kurze Beine, zu lange Beine, zu kleine Nase, zu große Nase, und, und, und.

Das hat dann dazu geführt, dass man jemand sein möchte, der man gar nicht ist. Beziehungsweise, dass wir glauben, dass wir jemand bestimmtes sein wollen aufgrund dessen was wir in der Vergangenheit erlebt oder verdrängt haben. Bzw. aufgrund der Etiketten die wir auf unsere Erfahrungen geklebt haben.

Aber es stellt sich kein Sättigungsgefühl ein. Nehmen wir als Beispiel den Michael Jackson.

Der hatte eine traumatische Kindheit aufgrund derer er versucht hat jemand anderes zu sein – ohne Erfolg. Körperlich war er komplett anders als genetisch vorgesehen, aber seine Seele war im Kindesalter steckengeblieben.

Du bist perfekt!

Als ich vor einem Jahr bei einem Businesscoaching gesagt habe, dass es mein Ziel sei, mit dem glücklich zu sein was ich jetzt habe und wie ich jetzt bin, da haben mich die meisten – inklusive dem Trainer – angeschaut als ob ich von einem anderen Stern wäre.

Denn das was man sich erwartet hätte, wären Aussagen gewesen wie: Mein Einkommen verdoppeln, Aufgaben delegieren lernen, oder ganz hoch im Kurs: mein Business skalieren, …

Es war aber nicht so, dass jetzt jeder gedacht hätte, dass ich ein Idiot wäre, sondern die haben sich gefragt wie jemand den Mut haben kann zu sagen: Ich glaube nicht, dass ich besser sein müsste oder mehr haben müsste, um perfekt zu sein. Ich glaube ich bin perfekt, habe aber nicht den Mut oder die Fähigkeit zu glauben das ich perfekt bin.

Wobei perfekt jetzt nicht heißt: Perfekt für einen anderen oder aus der Sicht eines anderen.

Mir fällt da wieder der Arnold Schwarzenegger als Beispiel ein: Vor ca. 12 Jahren war ich mit meiner damaligen Verlobten beim Thaler See. Das ist da wo Arnold geboren wurde. Und ich kannte die Frau von Arnold’s Nachbarhaus und habe die mit meiner Verlobten besucht. Und wir sitzen bei ihr in der Küche und ich sage zu meiner Verlobten, dass diese Frau die beste Freundin von Arnold Schwarzeneggers Mutter war. Die Frau sagte: „Ach ja, der Arnold war eh gerade letzte Woche hier. Er saß genau auf dem Platz wo sie jetzt sitzen.“ Die Frau deutete auf meinen Platz. „Ja, der Arnold war hier und hat seinen 60. Geburtstag gefeiert. Unten beim Gasthof. Der kommt jedes Jahr und jedes Jahr kommt er mich besuchen.“

Das war eine ca. 80 jährige Frau. Und er besucht die jedes Jahr. Vor allem besucht er seine alten Kumpels.

Die Schlüsse die ich für mich daraus gezogen habe. Für den Arnie waren seine Kumpels bereits perfekt bevor er erfolgreich wurde. Das heißt, er hat sie angenommen wie sie sind, als perfekt. Der hat seine Mutter angenommen wie sie war. Und auch die Nachbarin. Als Teil seines Schicksals, seines Lebens. Es passt für ihn perfekt in sein Leben.

Die einzige Möglichkeit für mich ist, dass er es auch damals schon als perfekt angenommen hat. Der Arnie hat nicht gedacht: Ja, das sind halt jetzt gerade die besten Kumpels, die mir zur Verfügung stehen, also gebe ich mich halt notgedrungen mit ihnen ab bis ich dann die besseren, reicheren Freunde finde.

Und deswegen ist er ein Lebensheld für mich

Was ist die Essenz?

Also nun meine Weisheit: Ich glaube, dass der Sinn des Lebens darin besteht, glücklich zu sein mit dem was man hat und was man ist.

Jetzt, genau jetzt. Genau jetzt in dem Augenblick.

In der Selbstwahrnehmung eines sich selbst akzeptierenden Menschen, verschwindet der Wunsch irgendwer oder irgendwas anderes zu sein.

Wenn du aus der Position des mit dir selbst zufriedenen und akzeptierten „Ich’s“ handelst und nicht aus der Position des „Ich müsste werden oder sein“, dann verschwinden auch Versagensängste. Für das Ego ist Versagen, der Verlust der Existenzberechtigung.

Aber ich weiß auch aus eigener Erfahrung wie schwer das sein kann.

Das Problem könnte auch die Vergötzung eines Wertes oder Zieles sein. Und wenn man merkt, dass man diesem Wert nicht gerecht werden kann oder das Ziel nicht erreichen kann.

Das hat aber viel mehr mit dem eigenen Ego zu tun und nichts mit der Sache oder dem Wert an sich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wer schreibt hier?
Helmut als Mönch

Hallo ich bin Helmut und schreibe diesen Blog.

Ich hoffe dir gefallen meine Beiträge und bringen dich vielleicht zum Lachen oder sind sonst irgendwie interessant für dich.

Wenn es so ist und du möchtest, dass ich bei der nächsten Tasse Kaffee an dich denke, darfst du mich gerne über den PayPal-Spendenlink unten mit einer Spende auf einen (oder wieviel auch immer) Kaffee einladen.

Ich wünsche dir in jedem Fall

Alles Gute