Ich bin jetzt einmal wo anders!

Videos | Foto-Alben | facebook   youtube

Der Sinn des Lebens

Auf der Suche nach dem perfekten Lebenssinn?! – Den gibt es nicht! Im Vorhinein zu wissen das es am Ende perfekt ist – das gibt es nicht. Nirgends. Bei keinem Wettbewerb, bei keiner Partnerschaft und schon gar nicht beim Lebenssinn.

Vor allem weil die Welt nicht statisch ist. Es gibt keine Statische Formel. Nichts ist permanent. Das einzige das Permanent ist, ist die Veränderung.

Im Prinzip sind die meisten Menschen wie es in dem Asch Experiment verdeutlicht wurde: Sie sagen alles nach was die Mehrheit, bzw. die geglaubte Mehrheit sagt. Also Society und Medien.

Während in der Nachkriegsgeneration eingeredet wurde, das der Sinn des Lebens darin besteht eine Frau/einen Mann zu finden und auf Biegen und Brechen mit der Frau/dem Mann zusammenzubleiben, ein paar Kinder zu zeugen und das Glück zu haben, seine Hände 40 – 45 Jahre lang einer Firma verkaufen zu dürfen um sein Überleben zu sichern, lässt sich die Generation heute das mehr und mehr nicht mehr einreden.

Heute haben wir allerdings ganz andere Medien. Medien die von Usern für User gestaltet sind.

Anzumerken ist hier, dass die Europäischen Staaten gerade mit Hochdruck daran arbeiten die Meinungsfreiheit wieder unter die Kontrolle der Staaten zu bringen, die aber im Grunde nur Strohmänner für die Geldeliten sind. Politiker sollten heute nicht mehr Volksvertreter, sondern Elitenvertreter heißen.

Und die User für User Medien machen folgendes: Sie präsentieren dir nicht die Massenmeinung oder die Meinung der Eliten, sondern sind ein Spiegel deiner Fragen und Interessen.

In den klassischen Medien wurde dir die Meinung der Eliten eingeimpft. Und die haben dir den Lebenssinn schon beigebracht. Zumindest der Masse.

Wenn du dich für den Lebenssinn interessierst, dann liefern dir alle Sozialen Plattformen hauptsächlich Beiträge genau zu diesem Thema. Und innerhalb von kurzer Zeit hast du das Gefühl, dass jeder nach dem Sinn des Lebens sucht. Oder nach sich selbst – was im Grunde irgendwie das Gleiche ist. Und das ist genauso ein Problem.

Glaube mir, ich habe hier in Chiang Mai in den letzten zwei Jahren unzählige Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens oder nach sich selbst kennengelernt. Und die haben ebenfalls, wie auch meine Zuseher, all die Tipps und Strategien die von den diversen Lebensberatern als Lösung angepriesen werden bereits ausprobiert und gemacht.

  • Was machst du gerne?
  • Was ist deine Leidenschaft?
  • Welche Menschen magst du?

Und dann diese Sachen eben machen. Reisen und Tantra und hü und hot und sich oder den Lebenssinn trotzdem nicht gefunden.

Das Problem könnte auch die Vergötzung eines Wertes oder Zieles sein. Und wenn man merkt, dass man diesem Wert nicht gerecht werden kann oder das Ziel nicht erreichen kann.

Das hat aber viel mehr mit dem eigenen Ego zu tun und nichts mit der Sache oder dem Wert an sich.

Wie armselig wäre es denn für die Menschheit, wenn der Sinn des Lebens mit der Verwirklichung eines einzelnen Wertes oder Zieles stehen oder fallen würde?

Und eine Vergötzung hat immer nur mit dem Ego zu tun. Götzen haben nur armselige Kreaturen. Eine Götze ist nichts anderes als eine Ausrede. Eine Ausrede für die eigene gefühlte Wertlosigkeit, um unserem Ego unsere Handlungen zu rechtfertigen. Die sehr oft auf niedrigen Instinkten beruhen.

Tatsächlich glaube ich, dass der erste Schritt, um seinen Lebenssinn zu finden der ist, sein Schicksal anzunehmen.

Das heißt, sich einzugestehen, dass man perfekt ist, so wie man ist. Egal, ob man ein Bein hat, oder zwei, oder drei. Wenn man ein Fisch wäre, eine Bachforelle und von Anglern gefangen und gegrillt werden würde, dann wäre auch das, das perfekte Leben.

Also das perfekte im imperfekten erkennen

Der zweite Schritt könnte sein, sich zu fragen welche Möglichkeiten man hat / es gibt?
Es könnte sein, dass einem darauf nicht gleich etwas einfällt. Daher ist Appetenzverhalten sehr wichtig. Das heißt, dass man aktiv ist und nach Sachen Ausschau hält die einen „Sinn“ ergeben könnten oder Spaß machen könnten.

Appetenzverhalten heißt:

Der Leopard ist hungrig – vergleichbar er sucht nach einem Sinn. Also liegt er nicht herum, sondern steht auf und streicht durch die Gegend (er rennt nicht gleich los) Und vor allem aber nicht im Liegen die Antilope visualisieren. Übertragen heißt das, wenn du hungrig, unzufrieden bist, in deinem Beruf, deiner Beziehung, deiner Umgebung – geh raus. Geh‘ wo anders hin. Und wenn du ein Opfer (eine eventuell passende Lösung) siehst, dann renn‘ los. Es gibt Zeiten, da erreicht der Leopard 10 mal hintereinander nicht die passende Lösung (das Opfer). Aber je öfter das passiert, desto motivierter wird er. Der kann gar nicht denken, ok jagen ist wohl scheinbar nichts für mich. Lass mal Beeren pflücken.
Wenn der Leopard ein neues Opfer erlegt hat, kann es vielleicht sein, dass es ihm nicht schmeckt. Kann vorkommen, oder?

Daher ist es extrem wichtig, nicht gleich den ultimativen Lebenssinn zu erwarten.

Du kannst nur eine Leidenschaft haben für etwas das du tust. Und oft entwickelt man auch erst eine Leidenschaft je öfter man etwas macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wer schreibt hier?
Helmut als Mönch

Hallo ich bin Helmut und schreibe diesen Blog.

Ich hoffe dir gefallen meine Beiträge und bringen dich vielleicht zum Lachen oder sind sonst irgendwie interessant für dich.

Wenn es so ist und du möchtest, dass ich bei der nächsten Tasse Kaffee an dich denke, darfst du mich gerne über den PayPal-Spendenlink unten mit einer Spende auf einen (oder wieviel auch immer) Kaffee einladen.

Ich wünsche dir in jedem Fall

Alles Gute