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Die Strategie sich selbst zu finden

In diesem Blog Artikel sage ich was mir hilft beziehungsweise geholfen hat, mich selbst zu finden. Das ist keine Anleitung von einem spirituellen Lehrer, sondern sind ganz pragmatische Schritte mit denen ich in meinem Leben Resultate erzielt habe und die mich näher zu mir selbst brachten und noch immer bringen.

Vielleicht vorweg: Ich bin noch immer noch nicht der, der in der Früh beim Zähneputzen vor lauter Lebensfreude jodelt, aber, vielleicht auf einem guten Weg dorthin.

Ich habe ja einen Artikel über die Fastenmeditation geschrieben wo es ja im Großen darum gegangen ist, mich selbst zu finden im Bezug auf „wer“ und nicht „wo“. Aber die Fastenmeditation ist ja nur ein Teil von dem Weg der Selbstfindung. Und auch eine Stufe, welche eigentlich erst relativ spät auf der Treppe der Selbstfindung war oder ist.

Also wie im vorherigen Beitrag bereist erwähnt war die Philosophie von Grundl der wirklich erste und nicht nur erste, sondern auch der fundamentale Schritt mich selbst kennenzulernen und mich im Bezug auf das „Wer“ zu finden (ich möchte klarstellen, dass ich nicht sage, dass der Grundl ein guter Mensch ist. Ich kenne ihn nicht, bis auf ein paar Videos, wobei eben das eine tatsächlich einen Meilenstein in meiner Lebensgeschichte darstellt).

Was allerdings verrückt an der ganzen Sache ist: Ich bin bereits ich gewesen ohne zu wissen wer ich bin. Also um es noch mehr zu verwirren: Ich weiß noch immer nicht genau wer ich bin, aber ich weiß, dass ich, ich bin. Also ich bin ich. Also mein echtes ich.

Was meine ich damit?

Es gibt viele Menschen die sagen sie wissen wer sie sind. Aber zu wissen wer du bist hat nichts damit zu tun, du selbst zu sein, bzw. deinen Lebenssinn zu leben oder zu verwirklichen.

Und dieses Ich selbst sein hat im Grunde damit angefangen, dass ich für mich akzeptiert habe und angenommen habe, dass ich der bin, der nicht weiß wer er ist.

Ich habe mir ein Adenauer Kreuz gemacht. Links habe ich aufgeschrieben wer ich bin und rechts wer ich nicht bin.
Also ich bin nicht nur in die Berge zum Meditieren gegangen um spirituell mein Ich zu erfahren oder zu finden, sondern ich habe ganz geerdet mit harten Fakten des Lebens angefangen.

Die Herausforderung bei der linken Spalte ist, das aufzuschreiben was tatsächlich da ist. Nicht was da sein könnte oder wer ich sein könnte. Was ich gerne hätte das ich bin. Sondern das, was ich tatsächlich den Resultaten nach in meinem Leben bin. Und zwar brutalst ehrlich. Also wirklich ehrlich. Wenn du da nicht ehrlich bist wirst du es schwer haben dich jemals zu finden.

Ich habe da zum Beispiel Sachen aufgeschrieben wie:

  • Das ich ein unsicheres Kind in einem erwachsenen Körper bin
  • Jemand der jede einzelne Beziehung in seinem Leben upgefuckt hat
  • Jemand der verzweifelt ist.Das ich das missbrauchte Kind bin das aus vielen daraus resultierenden Fragen niemals zu sich selbst gefunden hat, bzw. sich selbst gelebt hat
  • Aber auch jemand der bereits großartige Dinge erreicht oder geschaffen hat
  • Der zwei Kinder gezeugt hat, die er nicht versorgen kann
  • Der gerne manchmal Party machen würde, aber Angst vor Menschen hat
  • Das ich jemand bin der sich freut, wenn es anderen Menschen gut geht oder wenn andere Menschen Erfolge feiern, selbst wenn es mir schlecht geht
  • Jemand der wenig Neid und Missgunst empfindet
  • Das ich feige bin

Also alles, was mir eingefallen ist egal ob positiv oder negativ. Ich habe einfach versucht mich nicht dabei zu bewerten. Sondern einfach von außen die Fakten betrachtet. Wobei ich ganz eindeutig sagen muss, die Dinge die ich eher als nicht wünschenswert empfinde waren dramatisch in der Überzahl.

In die linke Spalte habe ich alles aufgeschrieben was ich nicht bin:

Ich habe mir ja Aufgrund meiner Erfahrung ja die Frage gestellt ob ich pädophil sein könnte. Und in dem Moment wusste ich, ich bin es nicht.

  • Das ich kein geiziger Typ bin
  • Das ich kein gieriger Typ bin
  • Das ich manchmal Neid und Missgunst empfinde
  • Das ich nicht der bin bei dem sich alle freuen wenn ich einen Raum betrete

Das harte ist ja sich im Spiegel zu selbst anzusehen und für sich zu entscheiden, ihn nicht zu zerschlagen, sondern das Spiegelbild anzunehmen. Das ist, – also in meinem Fall – hart gewesen.

Sich selbst zu segnen – und ich meine wirklich, dass du das Recht hast – zumindest ich habe es mir rausgenommen – dich selbst zu segnen. Ich habe mich im geistigen Spiegel betrachtet und mich mit einem „das ist gut so, genau so wie es ist“ gesegnet.

Wenn mich dann Leute gefragt haben wer ich bin, dann habe ich ihnen meine Resultate die ich produziert habe erzählt.

Dadurch habe ich dann aber auch andern Menschen die Möglichkeit gegeben mich kennenzulernen. Dadurch haben sich dann auch ehrliche Bekanntschaften und Freundschaften entwickelt.

Und die permanente Beobachtung von mir selbst, Feedback von Freunden und Bekannten macht es, dass ich mich immer mehr selbst entdecke.

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