Eine Reise in die thailändische Vergangenheit im Isaan

Ende 2004 bin ich zum ersten Mal nach Thailand gereist. Es war das Jahr an dem der Tsunami die Küsten der Andaman See verwüstete. Ich hatte fälschlicher Weise 2002 oder 2003 im Gedächtnis gespeichert. Folge dessen war ich Anfang 2005 zum ersten Mal in der thailändischen Provinz Nong Khai an der Grenze zu Laos.

Ich lebte in einem Ort namens (glaube ich zumindest) Ban Paen. Diese Zeit war ein unglaubliches Erlebnis. Normalerweise ist ein Erlebnis ein Ereignis zu einem bestimmten Zeitpunkt, aber in diesem Fall waren 6 Wochen ein Erlebnis. Mich hat immer schon Natur, Kultur und Geschichte interessiert, deshalb war ich so damals begeistert, denn ich konnte tatsächlich all dies in einer extrem faszinierenden Art miterleben.

Zumindest ein bisschen – Mensch sein zu dürfen wie es die Natur vorgesehen hat!

Für zivilisierte Europäer mag es unglaublich erscheinen, dass es vor 10 Jahren in Thailand möglich war ohne Arbeit (also nicht gänzlich ohne Geld) in gottgegebener Natur ohne einen de facto Mangel zu leben. Ich hatte Menschen kennengelernt die einfach in den natürlichen Gewässern fischten, davon lebten und glücklich waren.

Aber von all diesem wunderbaren Erleben damals habe ich bis heute eine verehrende Erinnerung an einen Mönch. Diesen Mönch wollte ich sehr gerne wiedersehen und herausfinden wie er die Umwelt wahrnimmt und wie die Resonanzen zwischen ihm und seiner unmittelbaren Umwelt und Welt sind.

Und in dem nächsten Video zeige ich ein thailändisches Krematorium. Bei den Buddhisten in Thailand werden die Toten während einer ca. einwöchigen Totenfeier traditionell verbrannt. Wobei sich die Dauer der Totenfeier oft nach den finanziellen Möglichkeiten der Familie richtet.

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Ein Kommentar auf “Eine Reise in die thailändische Vergangenheit im Isaan
  1. Jens sagt:

    Toll was Du zu erzählen hast. Bis demnächst. Du lebst und erlebst in Thailand mehr als viele in Europa in ihrem ganzen Leben. Kannst stolz auf Dich sein. Jens

Über einen Kommentar würde ich mich freuen

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