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Meine Kindheit – Den Lebenssinn finden

Ich habe von einigen meiner Zuseher Anfragen bekommen, was mein Lebenssinn sei, bzw. ob ich meinen Lebenssinn gefunden habe? Weil sie bereits Bücher darüber gelesen haben und sich unzählige Videos dazu angesehen haben und trotzdem können sie mit den Vorschlägen und Erklärungen nichts anfangen.

Angeblich sollen immer ähnliche Tipps und Tricks gegeben werden wie, sich selbst fragen was man gerne macht, wozu man eine Leidenschaft hat, usw. Aber das führt dann trotzdem nicht dazu, dass die Leute ein Sinnerfülltes Leben führen.

Nachdem es offensichtlich so schwer zu sein scheint, dass da jemand eine pragmatische Sichtweise dazu abgibt, werde ich das nun machen.

Ich weiß, dass klingt jetzt dick aufgetragen, aber wenn ich einen Sinn finden konnte, dann kannst du das auch. Davon bin ich felsenfest überzeugt.

Also der Grund warum ich dir heute den Lebensweg meiner Kindheit erzähle ist der, damit du in etwa meine Ausgangsposition verstehen kannst. Ähnlich wie bei einem Navi muss man auch die Ausgangsposition von jemandem in etwa kennen, um das zu verstehen. Bei der großen Eiche links abbiegen, kann niemand zuordnen …

Ich hatte ja quasi meine ganze Kindheit damit gekämpft einen Sinn in meinem Leben zu finden. Denn wenn ich meine Eltern ansah und mir dachte, ich würde als Erwachsener auch so leben, dann dache ich mir, dass das Leben ja nur sinnlos sein kann. Denn ich hatte bei meinen Eltern nur Hass, Neid, Missgunst und Leid gesehen. Keinen Spass und keine Freude.

Lebenssinn und Lebensfreude.

Als Kind sind ja deine Eltern quasi dein Universum. Und ich hatte mich echt täglich gefragt, welchen Sinn leben denn haben soll. Wenn du in deinem Universum keinen Spass und keine Freude findest. Nichts was das Leben lebenswert macht. Also weder meine eigenes Leben als Kind, das sowieso eine einzige Qual und Tortur war, noch was im Leben meiner Eltern sah machte irgend einen Sinn für mich.

Irgendwann, nachdem ich ja einfach immer zu feige war mich selbst zu töten, gewöhnt man sich daran und fragt nicht mehr nach. Und du denkst halt, der Sinn des Lebens ist das was alle machen: Irgendwelche Sachen kaufen, von denen man annimmt, dass die anderen dann von einem glauben, dass man cool ist. Das man sich in seinem Leben gut vorwärts bewegt.

Im Prinzip kann man meine Kindheit in drei Worten beschreiben:
Misshandelt, missachtet und missbraucht.

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