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Warum ich nach Thailand ausgewandert bin

Ja, zu dem Blogbeitrag habe ich sonst keine Worte.


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3 Antworten auf Warum ich nach Thailand ausgewandert bin

  • Hi Helmut.

    Ich finde deinen Beitrag SUPER. Ubrigens war ich letzte Woche in CM.

    Ich wurde gerne personlichen Kontakt mit dir aufnehmen, um uber die Welt und unsere gemeinsame Lebenserfahrungen zu sprechen.

    Ich freue mich auf unsere Freundschaft.

  • Hallo Helmut,ich(84) hab heute deine mich sehr traurig berührte Kindheitsgeschichte gesehen.Aufmerksam wurde ich auf dich durch die Issan-Psychpathen.Dann folgten andere Videos von dir.Ich lebe seit 1992 in T.1978 war mein Erstkontakt.Nur damit du weißt,meine Eindrücke beruhen auf Eigenerfahrung.Deine Videos entsprechen voll dem was ich hier erlebt habe.Und dazu möchte ich in einer folgenden Mail(Adresse?) auf nähere Details mit dir eingehen und auch meine Gedanken dazu einfließen lassen.Servus Edi

  • Hallo Helmut!
    Mein Bruder wollte ursprünglich nach Thailand auswandern, entschied sich aber nach eigenen haarsträubenden Erlebnissen, die er mir als besorgte und vorgängig warnende Schwester nicht näher erzählen wollte, dagegen. Der Sohn meiner Cousine lebte viele Jahre in Thailand, kehrte jedoch zurück, weil er für sich keine Perspektive in Thailand sah. Ich selbst kam im deutschen Sprachraum mit Digitalen Nomaden in Berührung, fand diesen Lifestyle in den Grundzügen für mich hilfreich (Minimalismus, Beweglichkeit, Unabhängigkeit durch Selbständigkeit, Aussteigerleben, Unabhängigkeit von der Konsumwelt), aber nie in der Extremform. Ich wolle nie auswandern aus der Schweiz, sondern definierte mich selbst als regionale digitale Nomadin innerhalb des mitteleuropäischen Sprachraums. Trotzdem lese ich hin und wieder Beiträge zum Auswandern (z. B. Kanada, eine Schweiz im XXL), vor allem über die Beweggründe, weil ich selbst es wohl nie tun kann, zu sehr packt mich sofort das Heimweh nach den heimatlichen Schweizer Bergen, was Du als Österreicher vielleicht nachvollziehen kannst, trotz Deiner Auswanderung nach Thailand. Bei mir ist der nomadisierende Drang regional geblieben, die Ursache liegt in einer ebenfalls traumatischen missbräuchlichen Kindheit durch einen 10 Jahre älteren Halbbruder, der im Heroin-Drogenrausch regelmäßig sexuell übergriffig auf uns kleine Schwestern wurde. Diese Wehrlosigkeit damals und die ständige Angst vor weiteren Übergriffen beherrschte meine Kindheit, hat mich auch auffällig werden lassen, indem ich mit zunehmendem Alter gegen alles über mir kämpfte, zuerst mit Fäusten, dann mit angelerntem Wissen, denn Wissen ist Macht. Es hat mich beziehungsunfähig gemacht. Noch heute sichere ich mich ab, fühle mich bei unkontrollierten Verhaltensweisen überfordert, lasse mich nicht festlegen und bestimmen, konnte mich also letztlich nie ganz eingliedern in ein System, das andere vorgeben. Auswandern wäre mir viel zu unsicher, ich brauche zwar Freiraum und hasse Begrenzung, aber auf der anderen Seite möchte ich nicht Umständen ausgeliefert sein, die mir etwas antun könnten. Deine Videos haben mir einiges klarer sehen lassen. Du bist nicht nur authentisch, sondern auch weise. Auch ich habe mich durch therapeutische Fachliteratur weitergebildet, auch selbst Therapie angenommen, aber solche lebensnahen Erfahrungsberichte wie Deine bringen mir weitaus mehr. Ich habe sofort gespürt, dass Du aus derselben Härte des Lebens schöpfst, denn nur daraus entwickeln sich gewisse Erkenntnisse, die ein Normalbürger wohl nie ganz nachvollziehen wird. Man muss es erlebt haben. Ich will diese hart erworbenen Perlen nicht missen, da sie mich heute mental sehr stark machen. Manchmal stimmt der Spruch: Was mich nicht umbringt, macht mich stärker. Manchmal, bei mir trifft es zu, weil ich mich fortan zu schützen und wehren wusste ab einem gewissen Alter, ohne allzu viel Vertrauensseligkeit. Bei Dir auch, so mein Eindruck. Ich kenne auch Fälle, die daran zerbrachen, weil sie nirgendwo Halt fanden, um sich daran hochzuarbeiten. Ich wünsche Dir alles Gute!

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