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Zwei Monate Nan

Ein Resümee über zwei Monate in der Provinz Nan:

Zuerst haben wir direkt in der Hauptstadt Nan gewohnt für etwa einen Monat. Aber jetzt leben wir hier in Ban Nam Pua. Das gehört zum Verwaltungsbezirk Wiang Sa. Da haben wir vor einem Monat ein Haus gemietet und uns vor zwei Wochen zur Unterhaltung ein paar Haustiere angeschafft. Ein paar Frischlinge, ein paar Enten und drei Gänse. Trotzdem gefällt es mir hier irgendwie gar nicht. Das klingt eventuell schlimmer als es ist. Es ist hier irgendwie wie in Österreich. Alle sind fleißig und schaffen.

Ok! Anmerkung: wie in Österreich vor ein paar Jahren 😉 

Aber was mich dann eben stark an meine Heimat erinnert: Keiner lacht hier oder sieht glücklich aus. Diese Scheiß Zivilisation und der Scheiß Fortschritt – ich hasse das.

Warum ist Zivilisation und Fortschritt nicht immer gut?

Ganz einfach – weil unsere Natur und unser Sein dabei verloren geht! Das Problem der „Zivilisierten“ ist einfach, dass sie mit sich selbst nichts mehr anfangen können. Dann werden Seminare besucht in denen sie sich selbst wiederfinden sollen. Ha ha! Im zivilisierten Europa ist man ja bei der Geburt schon verloren. Da kann man sich gar nicht „wieder“finden.

Also zusammengefasst: Ich fühle mich hier halt wie in Österreich, aber auf alle Fälle besser als in Cottbus 😉

Deshalb gibt es aus Sicht des Menschlichen hier nicht viel zu sagen. Anders als im Isaan, da war jeder Tag ein Erlebnis.

Deshalb ist Nan zunächst meine Empfehlung für Menschen die zwar organisch gesehen Leben aber psychisch schon Tot sind – ich denke meiner Ex der Sylvana würde es hier extrem gefallen. Das wäre so ein Paradies für sie.

Kurze Erklärung zum Verständnis was ich meine:

Ich war ja auch in den Touristencentren wie Bangkok, Phuket, Pattaya, Koh Samui, Ko Phangan und Hua Hin. Da wird überall auf „Teufel komm raus“ verswucht auf Europäischen Stil zu machen damit sich die Touris wohlfühlen. Und nirgends habe ich erlebt, dass die Betreiber der Restaurants das geschafft hätten. Und am aller wenigstens die Ausländer selbst!!! Deshalb macht es mir oft den Eindruck, dass die Ausländer in Thailand oft nicht einmal einen Sonderschulabschluss haben können. Denn mit dem Hirn eines Hundes betreibt man ein Lokal wahrscheinlich besser als es die meisten Ausländer hier machen – bis auf ein paar Ausnahmen. Ausländer eröffnen eine Bar und verkaufen den Kaffee für 2 Euro!!! aus einer Saecco oder ähnlichen Maschine für 300 Euro. Dabei wird dann noch so beim Kaffee gespart, dass er nicht nur wie Abwaschwasser schmeckt sonder auch noch so aussieht. In Italien würden sie mit dem Kaffee keine Chance haben Ihr eigenes Lokal lebend zu verlassen! Und das ist das EXTREM an Nan:

Hier gehst du einen Cappuccino trinken, der so lecker schmeckt wie in Italien – irre echt! Und nicht aus einer stümperhaften Saecco, sondern aus einer „richtigen Kaffeemaschine“ wie sie in der normalen Gastronomie verwendet wird. Die kosten hier in Thailand von 6 000 Euro aufwärts. Und ein Cappuccino kostet mit einem Tee den man dazu serviert bekommt 80 Cent – Das ist ja wiederum ein Vorteil. Aber was ich meine ist, dass es halt sehr europäisch ist obwohl hier keine Touristen sind. Überhaupt ist hier eigentlich nichts. Nan ist ja so abgelegen dass es erst vor etwa 80 Jahren zu Thailand kam. Aber trotzdem ist hier die Schulbildung und die Wirtschaft unvergleichlich besser und höher als in allen anderen Gebieten wo ich bis her war (Ausnahme Bangkok natürlich). Irgendwie wenn die Leute hier aussehen würden wie Europäer, dann würde ich nicht denken, dass ich in Thailand bin sondern in Slowenien vor 15 Jahren. Ok – die Palmen.

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